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Erfolg für Tierschützer
Donnerstag, 29.07.2010 14:08 Uhr
In einer nord-spanischen Region sind die beliebten Stierkämpfe bald verboten.
Für viele Spanier ist der Stierkampf eine Art Kunst. Ein Mensch, der Torero, lockt in einer Arena einen Stier mit einem roten Tuch zu sich und kämpft mit ihm. Das rote Tuch macht den Stier aggressiv. Der Kampf Mensch gegen Tier ist aber eigentlich nicht ausgeglichen. Denn: Der Torero hat spitze Waffen – der Stier hat also eigentlich überhaupt keine Chance. In den meisten aller Fälle ist er am Ende des Kampfes tot.
Ist das nicht Tierquälerei? Viele Spanier meinen ja – und wollen deshalb, dass Stierkämpfe verboten werden. In Katalonien, einer Region im Nordosten von Spanien, ist das jetzt soweit. Politiker des Parlaments von Katalonien haben am Mittwoch darüber abgestimmt. Ab dem Jahr 2012 sind Stierkämpfe dort also verboten.
Bald in ganz Spanien?
Für die Spanier ist das eine große kulturelle Veränderung. Denn Stierkämpfe sind dort schon seit Jahrhunderten ein Brauch, gehören also zur spanischen Kultur. In vielen anderen Gebieten Spaniens gibt es aber noch Stierkämpfe. Aber vielleicht wird sich das ja auch bald ändern.








