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Kinderrechtepreis: Gewinner stehen fest!
Freitag, 11.06.2010 14:09 Uhr
Der WDR hat zum achten Mal den "Preis für die Rechte des Kindes" vergeben.
Es soll allen Kindern auf der Welt gut gehen, sie sollen genug zu essen haben, in Frieden leben, zur Schule gehen können und ihre Meinung sagen dürfen. Und: Diese und noch mehr Rechte sind in einem Vertrag über die Rechte von Kindern aufgeschrieben.
Damit die auch bei uns noch besser bekannt werden, hat der WDR sich vor vielen Jahren einen Preis ausgedacht: den Kinderrechtepreis.
Sehr viele Bewerbungen
Viele Projekte und Personen aus Nordrhein-Westfalen hatten sich für den Kinderrechtepreis 2010 beworben. Und am Donnerstag kam die Jury zusammen. Da sitzen neben den Erwachsenen auch acht Kinder, zum Beispiel Clara. Ihrer Meinung nach soll der Preis ein Ansporn sein: "Damit die Leute, die die Projekte gemacht haben wissen, dass sie was Gutes gemacht haben, damit die Projekte an die Öffentlichkeit kommen und Leute sie vielleicht nachmachen."
So wie das Projekt "Schule für alle" zum Beispiel, das Tobias besonders gut gefallen hat: "Also die haben da einen Beitrag mit dem Chor gemacht, sodass da auch mal ein Kind mit Taubstummheit mitmachen kann."
Bei all den tollen Vorschlägen war es gar nicht leicht, eine Entscheidung zu fällen, meint Laura:"Wir haben uns wirklich untereinander ausgetauscht, diskutiert und sind zu einem guten Ergebnis gekommen."
Und das sieht so aus: Der erste Preis geht an das Unternehmen "Zündfunke" aus Wuppertal, der sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Platz zwei geht an "Amaro Kher" aus Köln. Das ist ein Projekt aus Köln, das Roma- und Sintikindern hilft, die in Deutschland immer noch nicht gleichberechtigt sind. Und auf den dritten Platz kam das Medienprojekt aus "Chorweiler-Cosmos". Kinder machen dabei Filme und setzen sich mit ihrem Stadtteil auseinander.
Tolle Preisträger also und klasse Kinder, denen ihre Mitarbeit in der Jury viel Spaß gemacht hat.








