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Ausschnitte aus den Sondersendungen zum Erdbeben in Japan
Am 11. März hat es in Japan das heftigste Erdbeben in der Geschichte des Landes gegeben. Kurz darauf erreichte eine riesige Flutwelle (Tsunami) die Küste.
In unseren Sondersendungen am 12. und 16. März haben wir eure Fragen zu der Katastrophe beantwortet. Hier kannst du dir einzelne Ausschnitte aus den beiden Sendungen noch mal anhören.
Kai aus Kobe erzählt, wie sich Kinder in Japan auf Erdbeben vorbereiten
Sendung vom 12.03.2011
Kai Moriguchi ist elf Jahre alt und besucht die deutsche Schule in der japanischen Stadt Kobe, die ist 600 Kilometer vom Erdbeben entfernt. Am Telefon erzählt er Insa, wie er das Beben erlebt hat und wie sich Kinder in Japan auf solche Situationen vorbereiten.
Wo leben die Menschen jetzt?
Sendung vom 12.03.2011
Jurika Derksen ist Halbjapanerin und lebt in Düsseldorf. Ihre Großeltern wohnen bei Kobe, wo es 1995 auch ein gewaltiges Erdbeben gegeben hat. Jurika beantwortet die Frage, wo die Menschen, die bei dem Beben ihr Zuhause verloren haben, nun unterkommen.

- Die Menschen, deren Zuhause zerstört wurde, kommen in Notunterkünften unter, hier zum Beispiel in einem Gymnasium.
Warum gibt es in Japan so viele Erdbeben?
Sendung vom 12.03.2011
Peter Ehmer, Leiter der WDR-Wissenschaftsredaktion, erklärt wieso diese Region der Erde so gefährdet ist.
Wie funktionieren Tsunami-Frühwarn-Systeme?
Sendung vom 12.03.2011
Das Erdbeben in Japan hat einen Tsunami ausgelöst, eine riesige Flutwelle. Wenn die Menschen rechtzeitig wissen, dass die Welle kommt, können sie sich vielleicht noch in Sicherheit bringen. Deshalb gibt es Frühwarn-Systeme für die Tsunamis. Leider nur für sie und nicht für die Erdbeben, die den Tsunamis vorangehen. Daniel Acksel vom Deutschen Geoforschungs-Zentrum in Potsdam erklärt im Gespräch mit Insa, wie die Frühwarn-Systeme funktionieren.

- Eine Mitarbeiterin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet am Tsunami Frühwarn-System.
Ist der Atom-Unfall auch für uns gefährlich?
Sendung vom 12.03.2011
In mehreren Atom-Kraftwerken in Japan hat es große Probleme und teilweise sogar Explosionen gegeben. Sind diese Unglücke auch für uns in Deutschland gefährlich?

- Dieses Bild aus dem japanischen Fernsehen zeigt die Explosion in dem Atomkraftwerk Fukushima I.
Warum ist es so wichtig, die Kernbrennstäbe in den beschädigten Atomkraftwerken zu kühlen?
Sendung vom 16.03.2011
Die Mitarbeiter der beschädigten Kernkraftwerke in Japan versuchen alles, um die Brennstäbe, die normalerweise für die Stromherstellung gebraucht werden, zu kühlen. Warum das so bedeutend ist, erklärt Peter Ehmer aus der Wissenschaftsredaktion von WDR 5.
Kann man jetzt noch Fisch essen? Oder ist der verseucht?
Sendung vom 16.03.2011
Pauline isst gerne Fisch. Sie hat am LILIPUZ-Telefon gefragt, ob sie darauf jetzt sicherheitshalber verzichten sollte.

- Sushi ist japanisches Gericht. Der Fisch dafür wird aber oft gar nicht in japanischen Gewässern gefangen.
Wie gefährlich ist die radioaktive Strahlung?
Sendung vom 16.03.2011
Paul wollte wissen, wie stark die Strahlung werden kann, die bei einer Atomexplosion freigesetzt wird.
Warum werden die Atomkraftwerke nicht einfach ausgestellt?
Sendung vom 16.03.2011
Das wäre doch das einfachste. Warum ist die Gefahr dann nicht gebannt? Das wollte Florian wissen.
Wieso wurden die Kraftwerke überhaupt in einem erdbebengefährdeten Gebiet gebaut?
Dass es in Japan immer wieder Erdbeben gibt, weiß man schon lange. Warum baut man in so einem Land überhaupt Atomkraftwerke? Und: Werden die nach dem Unglück jetzt alle abgeschaltet? Das wollte Felix wissen.








