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Ein Erfinder in der digitalen Welt

Erklär mal!

Ein Erfinder in der digitalen Welt

Freitag, 07.10.2011 15:00 Uhr

Steve Jobs hat soviel erfunden - I-Pad, I-Phone, I-Pod. Der Apple-Gründer ist tot, aber seine Erfindungen leben weiter.


Bild vergrößernSteve Jobs; Rechte: imago stock&people

Man könnte meinen, ein bedeutender Wissenschaftler, Pop-Star oder Zukunftsforscher wäre gestorben, so viel wird seit Tagen über den Tod von Steve Jobs berichtet. Für viele war Steve Jobs aber tatsächlich all das.

Bild vergrößernKerzen für Steve Jobs; Rechte: afp

Steve Jobs hat die Computermarke Apple gegründet. Und die war – so behaupten ihre Fans – ihrer Zeit tatsächlich oft einen Schritt voraus.

Einen Computer gibt es heute in fast jedem Haus oder in fast jeder Wohnung. Manche haben sogar zwei oder drei davon, verbinden sie mit Fernseher, Lautsprechern oder Handys.

Als Steve Jobs vor über 30 Jahren die Firma Apple gründete, war das noch anders. Computer waren riesengroße Kästen und so teuer, dass sich die meisten Menschen das nicht leisten konnten.


Große Kisten, aber Computer

1. Mac-PC; Rechte: dpa

Das änderte sich mit dem ersten PC – dem Personal Computer. Steve Jobs hatte schon damals eine Vision: Ein Computer muss von seinem Besitzer ausgepackt, aufgestellt, angemacht und dann benutzt werden können. Das klingt einfacher, als es in der Praxis ist. Kabel müssen verbunden werden, Programme installiert, Einstellungen geändert, Fehler behoben werden.

Dann passt das eine nicht mehr mit dem anderen zusammen und los geht die Arbeit von vorne. Steve Jobs Apple-Computer sollten daher von Anfang an nur eins: funktionieren.


Immer schon etwas anders

Bild vergrößernSteve Jobs mit Notebook; Rechte: dapd

Bei Steve Jobs Computern waren immer schon alle Programme drauf und mit wenigen Klicks beherrschbar. Früh waren Bildschirm und Festplatte zusammen in einem Gerät erhältlich. Dafür waren Apple-Computer schon immer etwas teurer als PCs, was Apple-Fans aber gerne in Kauf nahmen.

Ende der 1990er Jahre wurden die Apple-Computer bunt, zu Beginn der 2000er Jahre so klein wie eine Keksschachtel und dann mobil.


Musik zum Mitnehmen

I-Pod; Rechte: ddp images

Als immer mehr Musik auf dem Computer gespeichert wurde, erfand Steve Job den I-Pod, mit dem die Menschen ihre Musik mitnehmen konnten. Später erfand er das IPhone, mit dem man telefonieren, Musik hören, im Internet surfen und Computerprogramme ausführen kann – alles mit einem Gerät.

Den neuesten Trend setzte er mit dem I-Pad, das mittlerweile wie viele seine Erfindungen von anderen Firmen nachgebaut wird. Steve Jobs hat also immer überlegt, was sich die Menschen in Zukunft wünschen und das dann gebaut.


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