Erklär mal!
Ruhrgebiet ist Umweltzone
Montag, 02.01.2012 16:00 Uhr
Ab sofort dürfen Autos nur noch mit mindestens einer roten Plakette ins Ruhrgebiet.
Das Ruhrgebiet ist jetzt die größte Umweltzone Deutschlands.
Das heißt, in den Städten zwischen Duisburg und Dortmund dürfen nur noch Autos fahren, die mindestens eine rote Feinstaub-Plakette haben.
Feinstaub ist gefährlich
Bei dem Wort Umweltzone denkt man ja erstmal: Da ist es bestimmt besonders grün und natürlich. Das Gegenteil ist aber der Fall: Eine Umweltzone wird dort eingerichtet, wo besonders viel giftige Gase und Feinstaub in der Luft gemessen werden.
Feinstaub kann entstehen, wenn Holz, Kohle oder Treibstoff verbrannt werden; er kommt aus Industrieschloten und vor allem aus Autos. Diese kleinen Staubteilchen sind gefährlich, weil sie bis in die Lunge gelangen und zum Beispiel Krebs auslösen können.
Rote, gelbe, grüne Plakette
Deshalb hat die Europäische Union vor einiger Zeit beschlossen, dass die Städte etwas tun müssen, damit weniger Feinstaub in die Luft kommt. In den Umweltzonen dürfen darum nur Autos fahren, die mit den Auspuffgasen nicht allzu viel Feinstaub ausstoßen.
Moderne Autos, die vergleichsweise umweltfreundlich sind, bekommen die grüne Plakette. Alte Autos, die ziemlich viel Dreck in die Luft pusten, bekommen die rote – und die Autos dazwischen bekommen die gelbe Plakette. Die klebt an der Windschutzscheibe und zeigt an, wo das Auto fahren darf.

- In Auspuffgasen ist auch Feinstaub drin.
Schild kündigt Umweltzone an
Wenn man in eine Umweltzone hinein fährt, steht dort ein Schild mit roter, gelber oder grüner Plakette drauf. In manchen Städten kann man um eine Umweltzone herum fahren, wenn man nicht die richtige Plakette hat. Im Ruhrgebiet geht das jetzt nicht mehr: Da muss man mindestens die rote Plakette haben.
Auch das ist ab dem 1. Januar nächsten Jahres nicht mehr erlaubt. Dann muss man mindestens eine gelbe Plakette haben. Wer sich nicht daran hält, muss eine Strafe zahlen.










