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Zweiter Weltkrieg

Nachrichten-Lexikon

Zweiter Weltkrieg

Samstag, 09.05.2009 14:05 Uhr

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Er dauerte von 1939 bis 1945.

Das "Deutsche Reich", so hieß Deutschland damals, hatte diesen Krieg begonnen. Im Deutschen Reich regierte Adolf Hitler. Er war ein Diktator. In einer Diktatur bestimmt einer oder ein paar wenige über alle anderen.

Hitler machte sich zum Anführer der Deutschen und nannte sich: "Führer": Er konnte Gesetze erlassen und durchsetzen, ohne dass er die Zustimmung von anderen brauchte. Wer gegen ihn war, wurde verfolgt und oft eingesperrt oder getötet.

Viele Millionen Tote

Hitler und die Nazis haben Millionen von Menschen ermordet. Die meisten waren Juden. Hitler dachte, die Deutschen seien das beste Volk von allen und sollten deshalb über alle anderen Länder herrschen. Nationalsozialismus nannte er das. Er hatte viele Anhänger und Helfer. Sie nannten sich Nationalsozialisten.


Sechs Jahre Krieg

Durch einen Krieg wollte Hitler sein sogenanntes "Deutsches Reich" vergrößern. Er begann einen schrecklichen Krieg gegen viele Länder und schickte Soldaten dorthin. Das ließen sich die anderen Ländern natürlich nicht gefallen und schlossen sich zusammen. Zu ihnen gehörten zum Beispiel Großbritannien, Frankreich, Russland und die USA. Die so genannten "Alliierten" kämpften zusammen gegen Deutschland.

Der Krieg dauerte sechs Jahre und weltweit starben Millionen von Menschen. Die Alliierten gewannen den Krieg, Deutschland musste aufgeben. Das war am 8. Mai 1945.



Nie wieder Diktatur

Nach dem Krieg hat sich in Deutschland vieles verändert. 1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet mit einer richtigen Verfassung und einem Grundgesetz. Da steht auch drin, dass Deutschland nie wieder von einem Diktator regiert werden soll und dass Deutschland eine Demokratie ist. Das heißt, dass alle Menschen gleich sind und mitbestimmen dürfen, was in Deutschland passieren soll. Keiner muss mehr machen, was nur einer sagt.