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Abdichtung gegen Radioaktivität

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Abdichtung gegen Radioaktivität

Mittwoch, 22.02.2012 14:10 Uhr

Eine Betonschicht auf dem Meeresboden vor dem Atomkraftwerk Fukushima soll verhindern, dass noch mehr gefährliche Strahlung ins Wasser gelangt.


Bild vergrößernSatellitenfoto des japanischen Atomkraftwerks Fukushima; Rechte: dpa/Google/DigitalGlobe

Der Meeresboden vor dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima wird mit einer Betonschicht abgedichtet.

Damit soll verhindert werden, dass noch mehr gefährliche radioaktive Strahlung ins Meer gelangt.

Bild vergrößernEin Strahlungsmessgerät zeigt in der Nähe des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima Radioaktivität an; Rechte: imago stock&people
In Fukushima ist Radioaktivität deutlich messbar.

Das Atomkraftwerk ist vor knapp einem Jahr durch ein Erdbeben und eine anschließende riesige Flutwelle zerstört worden.

Dadurch ist radioaktive Strahlung in die Umwelt gelangt. Zehntausende Bewohner mussten die verstrahlte Gegend verlassen, denn Radioaktivität kann Menschen sehr krank machen.


Verstrahltes Kühlwasser

In den Monaten nach der Katastrophe wurden die beschädigten Atomreaktoren mit Wasser gekühlt. Dieses Wasser wurde mit Radioaktivität verseucht und floss dann ins Meer. Dadurch haben sich radioaktive Stoffe im Boden des Meeres angesammelt.

Durch die Abdichtung des Bodens mit Beton soll jetzt verhindert werden, dass die Radioaktivität aus dem Boden den Ozean noch weiter verseucht. Die Betonschicht soll 60 Zentimeter dick und so groß wie zehn Fußballfelder sein, sagte die Firma, der das Atomkraftwerk Fukushima gehört.


Die Blöcke 4,3 und 2 des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima; Rechte: imago stock&people
Die Zerstörung des Atomkraftwerks Fukushima ist auch ein Jahr nach der Katastrophe noch deutlich sichtbar.

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