Nachrichten
Gedenken an die Opfer der Nazis
Freitag, 27.01.2012 14:08 Uhr
In ganz Deutschland wird der 27. Januar genutzt, um an Millionen von Menschen zu denken, die vor rund 70 Jahren von den Nazi umgebracht worden sind.
Wenn Erwachsene das Wort Auschwitz hören, denken sie an grausame Verbrechen. In Auschwitz wurden in einem so genannten Konzentrationslager über eine Million Menschen ermordet. Heute vor 67 Jahren wurde das Lager befreit. Damals ging eine grausame Zeit in der deutschen Geschichte zu Ende: Die Zeit des Nationalsozialismus.
In ganz Deutschland wird der 27. Januar genutzt, um sich die Verbrechen der Nazis ins Gedächtnis zu rufen und an die vielen Menschen zu denken, die damals umgebracht worden sind. Denn viele jüngere Menschen wissen gar nicht mehr so genau, was damals passiert ist.
Menschen in Lagern
1933 wählten die Deutschen Adolf Hitler und seine nationalsozialistische Partei an die Macht. Die Nationalsozialisten fanden Deutsche besser als andere Menschen. Sie sollten deshalb auch mehr Rechte haben. Alle, die anders waren oder sich nicht anpassen wollten, wurden von den Nazis bekämpft. Nazis ist eine Abkürzung für Nationalsozialisten. Menschen, die ihnen nicht passten, sperrten sie in KZs, in Konzentrationslager: das waren politische Gegner, behinderte Menschen, Homosexuelle, Sinti und Roma und vor allem Juden, also Menschen jüdischen Glaubens.
Millionen Menschen ermordet
Die Nazis hatten beschlossen, die Juden auszurotten – nicht nur die Juden in Deutschland, die ja auch deutsche Staatsbürger waren, sondern auch Juden aus vielen anderen Ländern. Und zwar Ländern, die Deutschland im zweiten Weltkrieg besetzt hat: Zum Beispiel Frankreich, Niederlande, Polen und Russland.
Ab 1941 haben die Nazis in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen systematisch ermordet. Die meisten in Räumen, in die tödliches Gas geleitet wurde, in Gaskammern. Insgesamt brachten die Nazis mehr als sechs Millionen Juden um. Das größte Konzentrationslager war Auschwitz in Polen in der Nähe der Stadt Krakau.








