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Im Ruderboot über den Atlantik

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Im Ruderboot über den Atlantik

Mittwoch, 22.02.2012 14:08 Uhr

Mit dieser Aktion wollte eine Deutsche auf den Lärm im Meer aufmerksam machen, der Tiere stört.


Bild vergrößernJanice Jakait in ihrem Spezialruderboot; ; Rechte: dpa/ Janice Jakait
Janice Jakait fuhr nicht in einem normalen Ruderboot.

Eine Deutsche hat in einem Ruderboot den Atlantik, das riesige Meer zwischen Europa und Amerika, überquert. 6500 Kilometer hat sie nur mit der Muskelkraft ihrer Arme zurückgelegt. Dafür hatte sie eigentlich 140 Tage eingeplant. Aber jetzt hat sie es schon nach 90 Tagen geschafft.

Zwei Jahre lang hatte die 34-Jährige sich auf diese extreme sportliche Leistung vorbereitet. Ihr Boot ist natürlich kein gewöhnliches Ruderboot, sondern es geht auch in zwölf Meter hohen Wellen nicht unter und würde auch einen Zusammenstoß mit einem Tanker aushalten. Nach 90 Tagen alleine im Boot umgeben von Salzwasser, Stürmen und meterhohen Wellen freut sich die Frau aus Süddeutschland jetzt auf eine warme Dusche und ein nicht schwankendes Bett.

Protest gegen den Lärm im Meer

Mit ihrer Atlantik-Überquerung im leisen Ruderboot will die 34-Jährige darauf aufmerksam machen, dass es immer mehr Lärm unter Wasser gibt – durch Schiffsverkehr, militärische U-Boote und Firmen, die nach Erdöl suchen. Schallwellen breiten sich im Wasser aber viel schneller aus als an Land und sind teilweise noch in Tausend Kilometern Entfernung zu hören. Dieser Lärm stresst Meerestiere und führt dazu, dass immer wieder Wale stranden, denn sie orientieren sich mit Hilfe von Tönen.


Gestrandete Wale am Strand von Neuseeland; Rechte: dpa/ Department of Conservation
Immer wieder stranden Wale wie hier am Strand von Neuseeland; manchmal ist dafür auch der Lärm im Meer verantwortlich.

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