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Pommes vor Gericht

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Pommes vor Gericht

Freitag, 27.01.2012 14:07 Uhr

Weill ein paar 22 Jahre alte Pommes aus einer Galerie verschwunden sind, fordert ein Künstler jetzt Schadensersatz.


Bild vergrößernEin Kunstwerk aus goldenen Pommes. Rechte: dpa.

Pommes: Ab und zu kann man sie sich mal gönnen. Wenn du dir eine Tüte gekauft hast: Schaust du dir die leckeren Kartoffelstäbchen vorher an, bevor du sie in den Mund steckst? Vor 22 Jahren hat das der Künstler Stefan Bohnenberger gemacht. Er legte aus seiner Tüte die zwei Pommes über Kreuz, die er am Schönsten fand. Von diesem Frittenpaar ließ der Künstler dann einen Abdruck aus Gold erstellen. Er nannte sein Kunstwerk „Pommes d´or“ – das ist französisch und heißt „Goldene Pommes“ – und ließ es in einer Münchner Galerie ausstellen. Und nicht nur das goldene Pommes-Paar, auch die echten, schon vertrockneten Fritten konnte man kaufen. Und genau die sind plötzlich spurlos verschwunden. Deshalb möchte der Künstler jetzt eine Entschädigung haben. Als Wiedergutmachung fordert Bohnenberger von der Galerie 2000 Euro. Weil die Galeristen das aber nicht einsehen, soll jetzt ein Gericht den etwas merkwürdigen Fall klären.

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