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Weniger Hartz IV-Kinder?
Freitag, 27.01.2012 14:09 Uhr
Arbeitsministerin von der Leyen hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass weniger Kinder Hartz IV benötigen. Kritiker finden aber nicht, dass dies eine wirklich gute Nachricht ist.
Am Donnerstag verkündete Arbeitsministerin Ursula von der Leyen: Es gebe weniger Kinder, die Hartz IV bekommen. Hartz IV bedeutet, dass die Eltern dieser Kinder keine Arbeit haben oder nur ganz wenig verdienen, deshalb bekommen sie zum Leben Geld vom Staat. 251 Euro im Monat stehen einem Kind zwischen 6 und 13 Jahren zu. Ursula von der Leyen freute sich gestern: Heute gebe es etwa 250.000 Kinder weniger, die Hartz IV beziehen, als noch vor sechs Jahren. Das sei doch eine gute Zahl.
Kritiker sehen das anders
Fachleute vom Kinderschutzbund sehen das ganz anders: Sie sagen, dass es heute viel weniger Kinder gibt als noch vor sechs Jahren. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es auch weniger Kinder mit Hartz IV gibt. Schlimmer finden sie, dass es der Wirtschaft in Deutschland im Moment eigentlich gut geht und viele Arbeitslose Jobs gefunden haben. Doch bei den Hartz IV Empfängern kommt das nicht an, sonst müsste die Zahl deutlich stärker gesunken sein.








