Julius und die Geheimen
4. Folge: Der Gewinn
Die Geheimen haben in einem Preisausschreiben gewonnen. Julius nimmt als Chef der Geheimen den Preis für sich allein in Anspruch.
Den Widerspruch der anderen weist Julius zurück. Schließlich ist er Chef - und außerdem ist Lili ein Mädchen und Jens viel zu klein für den Preis. Lili und Jens setzen Julius kurzerhand als Chef ab. Richtig so, Julius verstieß wieder einmal gegen das Grundgesetz. Denn dort steht:
- Artikel 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (...) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf (...) benachteiligt werden.
Die Gleichheit vor dem Gesetz ist ein Grundrecht des Menschen. Jeder Mensch ist gleich viel wert. Wir dürfen niemanden schlecht behandeln, nur weil er blondes Haar hat oder braune Augen. Weil er Muslim ist oder Christ. Weil er X-Beine hat oder schiefe Zähne. Weil er im Rollstuhl sitzt oder eine Brille trägt. Weil er ein Mann ist oder eine Frau.
Jeder muss die gleichen Chancen haben. Das heißt aber nicht, dass man alle immer gleich behandeln muss. Wenn es gute Gründe gibt, dann darf man ungleich behandeln. Zum Beispiel unterstützt unser Staat Familien mit vielen Kindern mehr, als Paare ohne Kinder.

- In einer Demokratie wird gewählt - und zwar mit Stimmzetteln, auf die man Kreuzchen macht.
Demokratie
- Artikel 20: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. (...) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle (...) das Recht zum Widerstand.
Deutschland ist eine Demokratie. Das heißt: Wir alle haben hier das Sagen. Und unsere Meinung sagen wir, indem wir abstimmen. Das nennt man Wahlen.
Wenn nun jemand auf die Idee kommt, dieses System zu ändern, wenn also jemand wie ein König regieren will, dann haben wir das Recht ihn sofort abzusetzen.








