Herzfunk - Fragen über Körper, Liebe und Gefühle
Warum kichern Mädchen in der Pubertät so viel?
In der Pubertät ist vieles anders als vorher. Darauf reagieren viele Mädchen und Jungen - zum Beispiel mit Kichern.
Es sind recht aufregende Zeiten, wenn Jungen und Mädchen in die Pubertät kommen. Vom Kind zum Erwachsenen zu werden, das ist eine Herausforderung und es ist auch ein bisschen geheimnisvoll. Darüber spricht man am liebsten unter vier Augen, mit seinen Freundinnen.
Man tauscht sich aus, fragt, wie ist das bei dir, und sicher erfährt man dabei manches, was einfach nur zum "Kichern" ist. Das entlastet, macht Spaß und tut gut.
Reden hilft!

- Es tut gut, sich mit seinen Freundinnen über die Pubertät auszutauschen.
Allerdings
- Nicht nur Mädchen finden komisch, was ihnen da in der Pubertät so alles widerfährt. Den Jungen geht es genauso.
- Längst nicht allen Mädchen oder Jungen ist in der Pubertät zum Kichern zumute. Viel typischer und häufiger sind in dieser Zeit Stimmungstiefs, denn die meisten haben gemischte Gefühle. Vielen ist eher zum Heulen zumute.
Gefühle unter der Lupe
Ob tieftraurig oder fröhlich und kichernd - beides kann helfen, mit den Gefühlen besser fertig zu werden. Wenn wir uns "Ausheulen", können andere sehen, dass es uns schlecht geht.
Wenn wir lachen, kichern, gackern, uns kugeln oder ausschütten, dann tun wir uns selbst etwas Gutes. Lachen entspannt die Muskeln und die Gefühle.
Gefühle und Pubertät
Die großen Veränderungen im Körper in der Pubertät werden durch Hormone ausgelöst. Ein Hormon in der Hirnanhangdrüse gibt den Startschuss und von da an regeln verschiedene Hormone im Körper sämtliche Vorgänge rund um die Pubertät. Der erste Stimmbruch, die Schambehaarung, das Wachsen von Brüsten und Penis. Aber auch die typischen Stimmungsschwankungen werden von Hormonen mitgesteuert. Das alles macht dein Körper automatisch.
Jeden zweiten Mittwoch gibt es eine neue Folge des Herzfunks bei LILIPUZ.









