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Wenn man verliebt ist, warum wird einem dann ganz schlecht?

Herzfunk - Fragen über Körper, Liebe und Gefühle

Wenn man verliebt ist, warum wird einem dann ganz schlecht?

Wenn man verliebt ist, fühlt es sich an, als hätte man Schmetterlinge im Bauch.


Bild vergrößernSchmetterlinge; Rechte: dpa
Verliebte haben "Schmetterlinge im Bauch"

Schmetterlinge flattern im Bauch hin und her und an Essen ist überhaupt nicht mehr zu denken. Das Gehirn hat nur noch eines im Kopf: Den Jungen oder das Mädchen deines Herzens. Und so schüttet es Hormone aus, viel mehr als sonst, vor allem das Stress-Hormon Adrenalin. Adrenalin und andere Botenstoffe können bewirken, dass einem schlecht wird oder zumindest flau im Magen.

Krank vor Liebe?

Bild vergrößernMädchen ist krank; Rechte: dpa
Verliebt-Sein kann sich auf den ganzen Körper auswirken.

Ein schöner Stress, der sich da in unserem Hirn, unserem Körper und unserer Seele breitmacht. Und der hat auch mit der Unsicherheit zu tun. Wie ist es, wenn ich ihn sehe? Mag er mich auch? Was sagen andere dazu? Wohin mit meiner Aufregung? Es gibt also Wichtigeres als zum Beispiel zu essen, eigentlich könnte man von Luft und Liebe leben.

Eine Heilung der "Krankheit" ist in Sicht, wenn ich weiß, der andere liebt mich auch, wenn ich keine Angst haben muss vor dem, was andere sagen oder davor, dass ich zurückgewiesen werde. Wenn ich also nicht mehr alle körperliche und seelische Kraft für sie oder ihn aufwenden muss.


Reden hilft!

Mädchen reden miteinander; Rechte: dpa
Rede mit Freunden und Verwandten über dein Problem - das hilft!

"Komm' erst mal runter!" rät ein Kind aus unserer Expertengruppe. Andere sind sich sicher: Darüber reden hilft - mit Freunden oder Verwandten, die man mag.


Jeden zweiten Mittwoch gibt es eine neue Folge des Herzfunks bei LILIPUZ.

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Kind schreibt etwas in ein Heft; Rechte: dpa

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