Herzfunk - Fragen über Körper, Liebe und Gefühle
Wie wird ein Baby entbunden?
Entbindung ist ein anderer Ausdruck für die Geburt eines Kindes. Also den Zeitpunkt, an dem ein Baby den Bauch der Mutter verlässt.
Die Geburt kündigt sich mit Senk-Wehen an. Anfangs kommen sie im Abstand von 30 Minuten und dauern jeweils ungefähr 40 Sekunden. Nach und nach kommen diese Wehen schneller hintereinander.
Am Ende der so genannten Eröffnungsphase hat die Mutter ungefähr alle zwei Minuten eine Wehe. Dabei wird der untere Teil der Gebärmutter, der Gebärmutterhals, der zur Scheide führt, nach und nach geöffnet, so dass das Baby seinen Kopf hindurch schieben kann.
In der letzten Phase der Geburt werden aus den Senk-Wehen Press-Wehen. Sie helfen, das Baby immer weiter aus der Gebärmutter heraus zu schieben.
Nach der Geburt ...
...wird das Baby auf die Brust der Mutter gelegt und die Nabelschnur durchtrennt. Damit wird die Verbindung zwischen der Mutter und dem Baby getrennt – und das Baby ist "entbunden".
Die Hebamme hilft der Mutter mit den letzten Press-Wehen bei der Nachgeburt. Dabei bringt die Mutter noch den "Mutterkuchen" zur Welt. Der Mutterkuchen ist der Rest der Schleimhaut, die das Baby neun Monate in der Gebärmutter ernährt hat.
Hebammen und Geburtshelfer
Bei der Geburt des Babys hilft eine Hebamme.
Sie weiß, was einer Frau bei der Geburt des Kindes gut tut. Sie kann ihr sagen, wie sich bewegen soll, damit die Wehen stärker werden, wie sie sich entspannen oder die Kraft der Wehen gut nutzen kann.
Männliche Hebammen heißen übrigens "Geburtshelfer".
Jeden zweiten Mittwoch gibt es eine neue Folge des Herzfunks bei LILIPUZ.









