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15.01.1929: Martin Luther King wird geboren

Geschichte

15.01.1929: Martin Luther King wird geboren

Martin Luther King hat in seinem Leben viel bewegt. Er hat sich für die Schwarzen eingesetzt, die vorher als Menschen zweiter Klasse galten.

Bild vergrößernMartin Luther King in Washington während einer Demonstration; Rechte: dpa

Martin Luther King hatte einen Traum:

"Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einem Land leben, in dem man sie nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilt, sondern nach ihrem Charakter."

Als er selbst ein Kind war, galten die Schwarzen in den USA nämlich noch als Menschen zweiter Klasse. Ihre Vorfahren waren aus Afrika nach Amerika geschleppt worden und mussten dort als Sklaven auf den Feldern arbeiten.

Zwei schwarze US-Amerikaner sitzen an einer Bushaltestelle. Sie sind durch eine Barriere von den wartenden Weißen getrennt.; Rechte: dpa
Rassentrennung in den USA: Zwei schwarze US-Amerikaner sitzen an einer Bushaltestelle. Sie sind durch eine Barriere von den wartenden Weißen getrennt.

Bild vergrößernMartin Luther King; Rechte: dpa
Martin Luther King (1929-1968)

Zwar wurden die Sklaven schon 1865 befreit, doch 100 Jahre später hatten sie immer noch nicht die gleichen Rechte wie die weißen Amerikaner. Die Welt war streng aufgeteilt. Es gab überall Bereiche, die für Schwarze verboten waren: in Schulen, Kirchen, Rathäusern, Restaurants, Theatern und sogar Toiletten.

Schon als kleiner Junge wurde Martin Luther King in der Schule als "Nigger" beschimpft, und immer wieder erlebte er Ungerechtigkeit und Unterdrückung.


Martin Luther King hält eine flammende Rede; Rechte: dpa
Martin Luther King war ein guter Redner

Und weil er so ein großartiger Redner war, wurde er wie sein Vater Pfarrer. Zugleich kämpfte er leidenschaftlich für die Sache der Schwarzen - ohne Gewalt, aber auch ohne sich einschüchtern zu lassen. Dabei wurde er dreimal von Weißen angegriffen und verletzt, überlebte drei Bombenattentate und kam über 30 Mal ins Gefängnis.


Beerdigung Martin Luther Kings; Rechte: dpa
1968 wurde Martin Luther King von einer Kugel tödlich getroffen.

Bild vergrößernObama-Fans freuen sich über den Wahlsieg; Rechte: dpa

Auch nach Martin Luther Kings gewaltsamem Tod lebte sein Traum weiter!

Und dass es heute in den USA einen schwarzen Präsidenten gibt, ist auch dem Kampf von Martin Luther King zu verdanken.


Barack Obama bei einer Rede kurz nach seiner Wahl zum US-Präsidenten; Rechte: dpa
Amerika hat zum ersten Mal in der Geschichte einen schwarzen Präsidenten: Barack Obama.

Regelmäßig montags, dienstags oder mittwochs erzählen wir in der LILIPUZ-Sendung Geschichten über Geschichte.

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