Geschichte
1858: Die erste Erscheinung Marias in Lourdes
Jahr für Jahr pilgern Millionen Gläubige in den kleinen französischen Ort Lourdes. Vor vielen Jahren soll hier Bernadette Soubirous die Mutter Gottes gesehen haben.
An einem kalten Donnerstag im Februar 1858 sammelte Bernadette Soubirous mit ihrer Freundin Holz. Plötzlich sah sie an einer Grotte etwas Weißes schimmern.
Als Bernadette näher kam, erkannte sie, dass es sich um eine Dame handelte. 18 Mal erschien die Dame Bernadette und sprach mit ihr.
Bei einem ihrer letzten Besuche gab sie sich als Maria, die Mutter Gottes, zu erkennen. Auf ihren Wunsch grub Bernadette eine Quelle aus, deren Wasser Kranke heilen soll.
Obwohl zunächst die meisten Leute diese Geschichte nicht glauben wollten, gab es später immer mehr, die in dem Mädchen Bernadette eine Heilige sahen und in dem Ereignis von Lourdes ein himmlisches Wunder.
Von der Nonne zur Heiligen
Nur vier Jahre nach diesen Ereignissen, im Jahr 1862, bestätigte die Katholische Kirche die Erscheinungen und schenkte dem jungen Mädchen somit offiziell Glauben. Bernadette trat in einen Orden ein und wurde Nonne.
Sie starb sehr jung, mit nur 35 Jahren. 1933 wurde sie von der Kirche heilig gesprochen.
Wallfahrtsort Lourdes

- Jedes Jahr kommen Millionen Pilger nach Lourdes
Aus dem kleinen Städtchen Lourdes wurde der größte Wallfahrtsort der Welt: Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher, um zu beten oder in dem eiskalten Wasser der Quelle zu baden.
Viele hoffen, dass auch bei ihnen ein Wunder geschieht und dass sie von ihren Krankheiten geheilt werden. Mehr als 60 Heilungen wurden bisher von der Katholischen Kirche anerkannt.
Regelmäßig montags, dienstags oder mittwochs erzählen wir in der LILIPUZ-Sendung Geschichten über Geschichte.










