Geschichte
1868: Entdeckung der Cro-Magnon-Menschen
Der französische Forscher Louis Lartet holte sie ans Tageslicht: im Felsüberhang von Cro Magnon in Südfrankreich grub er sehr alte menschliche Knochen aus.
Die Forscher gehen heute davon aus, dass diese Knochen von Urmenschen stammen, die unter dem Felsüberhang beerdigt wurden. Sie fanden heraus, dass sie etwa 28.000 bis 30.000 Jahre alt sind.
Das ist eine unvorstellbar lange Zeit, aber trotzdem sind diese Menschen mit uns heute verwandt. Man nennt sie Cro Magnon-Menschen – nach dem Felsüberhang in Südfrankreich, in dem sie gefunden wurden.
Nach Louis Lartets ersten Ausgrabungen fanden Forscher an vielen anderen Orten Europas die Überreste der Cro-Magnon-Menschen. Sie sahen zwar genau so aus wie wir heute, aber ihr Alltag war damals in der Eiszeit natürlich ganz anders.
Tierfell als Kleidung
Die Cro-Magnon-Menschen waren Jäger und Sammler, und sie lebten in Gruppen, entweder in Zelten oder in Höhlen. Immer 15 bis 20 von ihnen waren zusammen unterwegs, um Pilze, Früchte oder andere Pflanzen zu sammeln und Tiere wie etwa Rentiere und Wildpferde zu jagen.
Wenn es nicht mehr genug Nahrung gab, zogen sie weiter. Aus den Tierfellen nähten sie sich dann wahrscheinlich ihre Kleidung, nehmen Forscher heute an. Die brauchten sie auch, denn es war damals in der Eiszeit viel kälter als heute.
Höhlenmalereien

- Diese Höhlenmalerei aus Frankreich zeigt ein Wildpferd.
Außerdem fertigten sie Kunstgegenstände. Man kennt heute kleine Tier- und Frauenfiguren, und auch die Höhlenmalereien der Cro-Magnon-Menschen sind bis heute erhalten geblieben.
Regelmäßig montags, dienstags oder mittwochs erzählen wir in der LILIPUZ-Sendung Geschichten über Geschichte.








