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21.10.1879: Thomas Alva Edison entwickelt die Glühlampe

Geschichte

21.10.1879: Thomas Alva Edison entwickelt die Glühlampe

Am 21.10.1879 gelang es Thomas Alva Edison seine erste Glühbirne fertig zu stellen: Er hatte endlich einen Glühdraht gefunden, der mehrere Stunden lang brennen konnte.

Bild vergrößernGlühbirne vor blauem Hintergrund; Rechte: WDR/Giessen
Die Glühbirne: eine tolle Erfindung

Wenn es dunkel wird, schalten wir einfach das Licht an. Das ist für uns selbstverständlich. Lange Zeit hatten es die Menschen aber nicht so leicht. Wenn sie auch im Dunkeln noch etwas sehen wollten, mussten sie eine Kerze anzünden oder andere rußende und rauchende Lichtquellen benutzen: Öllampen zum Beispiel oder Petroleumleuchten.

Erst mit der Erfindung der Glühbirne hat sich daran etwas grundlegend geändert. Entwickelt haben sie gleich mehrere Forscher, die sich im 19. Jahrhundert mit Elektrizität beschäftigt haben.

Edison verhilft der Glühbirne zum Durchbruch


Bild vergrößernEdison-Phonograph; Rechte: akg-images
Mit Edisons Grammophon konnte man Platten mit Musik darauf abspielen.

Der Amerikaner Thomas Alva Edison hat ihr mit seiner Fortentwicklung jedoch zum Durchbruch verholfen. Und das war nicht das einzige, was er geschaffen hat: In seinen Labors und Werkstätten hat er auch Generatoren und Dynamos, Schreibmaschinen und Mikrofone und einen Vorläufer des Schallplattenspielers entwickelt.  

Dabei konnte er als Kind nicht stillsitzen und war in der Schule so unruhig, dass die Lehrer ihn nach Hause schickten und er von seiner Mutter weiter unterrichtet wurde. Als Zwölfjähriger trug er Zeitungen aus und kam nur durch Zufall mit der Elektrotechnik in Berührung. Das war damals noch ein ganz junges Fach.  


Von der Elektrotechnik begeistert...

Gemälde von Edison als Elektrotechniker; Rechte: WDR
...war Thomas Edison schon mit zwölf Jahren, als er in der Zeitung darüber las. Auf diesem Gemälde siehst du ihn bei einem elektrotechnischen Experiment.

Bild vergrößernGemälde von Edison; Rechte: akg-images
Edison und seine Glühbirne

Edison befasste sich so konzentriert und eingehend mit der Elektrotechnik, dass er bald seine erste Werkstatt aufmachte und sich schließlich auch mit der Glühbirne beschäftigte. Er probierte mehr als 6000 verschiedene Materialien aus, bevor es ihm am 21.10.1879 gelang einen Glühfaden vorzustellen, der länger und heller glühte als alle anderen zuvor. Ohne in Flammen aufzugehen, glühte der Faden länger als 40 Stunden und erleuchtete das Zimmer.

Immer weiter verbesserte Edison seine Glühlampen und erreichte schließlich eine Glühzeit von 1000 Stunden. Die Öffentlichkeit war begeistert. Nach und nach verdrängten Edisons Glühbirnen die Gaslampen und Petroleumfunzeln in den Häusern.


Kind hält in der linken Hand eine Glühbirne und in der rechten eine Energiesparlampe; Rechte: dpa/Pleul
Heute ersetzen Energiesparlampen (rechts im Bild) mehr und mehr die klassische Glühlampe (links im Bild).

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