Geschichte
23. April 1858: Der Physiker Max Planck wird geboren
Warum brennen normale Glühbirnen gelb und Halogenlampen weiß? Max Planck hat eine Theorie entwickelt, die das erklärt - lange, bevor es Halogenlampen gab!
Wenn man an berühmte Physiker denkt, dann kommt vielen Menschen sofort der Name Albert Einstein in den Sinn. Das ist dieser Wissenschaftler mit den lustig in alle Richtungen stehenden weißen Haaren, der auf einem berühmten Bild auch noch die Zunge rausstreckt.
Ein anderer deutscher Physiker sorgte schon kurz vor Einstein für ziemlichen Wirbel in der Welt der Physik: Max Planck.
Neue Theorien
Max Planck wurde am 23. April 1858 in Kiel geboren. Er hat die so genannte Quantentheorie entwickelt und damit die bisher geltenden Gesetze der Physik auf den Kopf gestellt.
Die Quantentheorie (oder auch Quantenphysik) ist der Bereich der Physik, der sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen befasst.
Bis dahin hatten alle geglaubt, dass die Natur keine Sprünge macht, dass alle Übergänge fließend sind. Aber Max Planck konnte beweisen, dass zum Beispiel die Strahlung, die ein glühender Körper abstrahlt, immer einer ganz bestimmten Portion Energie entspricht.
Portionsweise Wärme
Wenn etwas sehr heiß ist, strahlt es Wärme ab - und diese Wärmestrahlung kann man manchmal sehen.
Zum Beispiel bei einer ganz normalen Glühlampe:
Der dünne Draht im Innern der Birne wird so stark erhitzt, dass er anfängt zu glühen - und dabei gibt er eine Wärmestrahlung ab, die als gelblich-weißes Licht zu sehen ist. Das Licht von Halogenlampen ist weißer, manchmal fast bläulich - sie brennen nämlich noch heißer.
Je heißer umso heller

- Halogen strahlt hell!
Max Planck konnte mit seinen Formeln erklären, wie die Farbe der Wärmestrahlung mit der Temperatur zusammenhängt - je heißer etwas glüht, umso heller wird die Farbe.
1920 bekam er für seine Erkenntnisse den Physik-Nobelpreis.
Regelmäßig montags, dienstags oder mittwochs erzählen wir in der LILIPUZ-Sendung Geschichten über Geschichte.









