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28.08.1749: Johann Wolfgang von Goethe wird geboren

Geschichte

28.08.1749: Johann Wolfgang von Goethe wird geboren

Bestimmt hast du schon einmal seinen Namen gehört: Johann Wolfgang von Goethe gilt als der größte deutsche Dichter.

Bild vergrößernJohann Wolfgang von Goethe-Denkmal; Rechte: dpa
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Johann Wolfgang von Goethe hat unglaublich viel geschrieben: Gedichte, Theaterstücke, Romane, Geschichten, Aufsätze über Kunst und Naturwissenschaften, sogar ein Märchen.

Und das, obwohl er nie zur Schule gegangen ist...

 

 

Geboren in Frankfurt

Goethes Geburtshaus in Frankfurt; Rechte: dpa
Als Sohn eines reichen Ratsherrn wurde Johann Wolfgang von Goethe am 28. August 1749 in diesem Haus in Frankfurt geboren.

Bild vergrößernPortrait von Cornelia Goethe; Rechte: dpa
Goethes Schwester Cornelia

"Wölfchen" und seine jüngere Schwester Cornelia gingen nicht zur Schule: Sie hatten einen Hauslehrer, der mit ihnen neben Geschichte und Naturwissenschaften auch Griechisch und Latein paukte.

Schon mit 16 wurde der junge Goethe zum Studium nach Leipzig geschickt. Eigentlich sollte er Anwalt werden, aber dazu hatte er keine Lust. Er schrieb lieber ein Theaterstück über einen wilden Ritter, "Götz von Berlichingen", das sofort großen Erfolg hatte.


Ein gefeierter Schreiber

Bild vergrößernDiese Zeichnung von Johann Wolfgang von Goethe zeigt den Dichter in seinem Arbeitszimmer; Rechte: dpa
Bei der Arbeit

In ganz Europa berühmt wurde der 25-Jährige mit seinem nächsten Werk: "Die Leiden des jungen Werther". Dieser Roman über einen unglücklich verliebten jungen Mann löste ein richtiges Werther-Fieber aus - es wurde sogar Mode, wie der junge Werther eine blaue Jacke mit gelber Weste zu tragen. Der 18-jährige Herzog von Weimar lud den gefeierten jungen Dichter an seinen Hof ein. Die beiden wurden die besten Freunde und trieben allerlei Unsinn. Goethe war froh, in Weimar unterzukommen, denn in seiner Zeit konnte ein Schriftsteller von seiner Arbeit nicht leben. Der junge Herzog setzte ihn als eine Art Minister ein. Doch Goethe musste so viel arbeiten, dass er kaum noch zum Dichten kam. Deshalb lief er schließlich heimlich weg – nach Italien.


Goethes Gartenhaus im Ilm-Park in Weimar; Rechte: dpa
Goethes Gartenhaus im Ilm-Park in Weimar kann man besichtigen.

Goethe und Schiller - eine Männer-Freundschaft

Goethe- und Schiller-Denkmal in Weimar; Rechte: dpa
Johann Wolfgang von Goethe (links) und Friedrich Schiller

Als er zwei Jahre später aus Italien zurückkam, erlaubte ihm der Herzog, sich künftig aufs Schreiben zu konzentrieren.

Goethe holte Friedrich Schiller nach Weimar, den anderen großen deutschen Dichter. Die beiden halfen sich gegenseitig bei ihrer Arbeit und schrieben Werke, die zu den berühmtesten Klassikern der Weltliteratur wurden.


Als Goethe mit 82 Jahren starb, war er so etwas wie eine lebende Legende.


Frau steht auf einer Leiter vor einem riesigen Bücherregal im Goethe-Schiller-Archiv; Rechte: dpa
Dieses gigantische Regal steht im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar

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