Geschichte
28.10.1237: Die Stadt Berlin wird gegründet
Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland. Sie ist riesig groß - mehr als drei Millionen Menschen wohnen dort.
Am 28. Oktober 2007 wurde Berlin 770 Jahre alt.
Das kann man nachlesen in einer Urkunde aus dem Jahr 1237. Da steht drin, dass sich die beiden ostdeutschen Städte Cölln und Berlin zu einer Stadt vereinigt haben.
Die Stadt hieß damals Cölln-Berlin, und daraus ist dann irgendwann unsere heutige Hauptstadt Berlin geworden.

- Eine Gedenktafel erinnert heute an den letzten freistehenden Rest der alten Berliner Stadtmauer in Berlin-Mitte, die um 1250 errichtet wurde. Die Mauer umgab damals beide Berliner Stadtteile: Berlin und Cölln.
Das Besondere...

- Der Bär ist das Wappen von Berlin.
... an einer Hauptstadt ist, dass jeder ihren Namen schon mal gehört hat. Er taucht ständig in den Nachrichten oder in Reiseführern und Karten von Deutschland auf.
Berlin ist aber auch noch für ganz viele andere Dinge berühmt. Manche sind gerade erst passiert, andere liegen schon ziemlich lange zurück. Und so ein Geburtstag ist natürlich eine prima Gelegenheit, um sich noch mal an solche Ereignisse zu erinnern.
Typisch Berlin!
Da ist zum Beispiel ein mächtiges Gebäude, das du bestimmt schon Mal gesehen hast. Es ist halb alt und halb neu. Wie eine alte Festung wirken seine sandfarbenen Steine, die beiden Türme und die hohen Säulen am Eingang.
"Dem deutschen Volke" prangt in fetten Buchstaben darüber. Nicht dazu passt die moderne Glaskuppel, die hinter den alten Steinen in den Himmel ragt.
Die Rede ist vom Berliner Reichstag - dem Ort, an dem sich jeden Tag viele wichtige Politiker treffen, um Deutschland zu regieren.
Berlin Tempelhof

- Luftbrückendenkmal am Flughafen Tempelhof
So heißt der kleinste Berliner Flughafen. Er liegt mitten in der Stadt. Heute landen hier nur noch wenige Flugzeuge.
Vor dem Eingang steht ein meterhoher gebogener Turm mit drei Zinnen oben drauf. Das ist die "Hungerkralle". Das Denkmal erinnert an eine große Hilfsaktion, bei der vor mehr als 50 Jahren Hunderttausende Menschen in Berlin aus der Luft mit Lebensmitteln versorgt wurden.
Die Rosinenbomber
Berlin war damals von feindlichen Soldaten umzingelt. Sie wollten die Berliner zwingen, sich ihnen zu unterwerfen. Alle Straßen und Wege, über die Nahrungsmittel in die Stadt transportiert werden konnten, waren versperrt. So sollten die Berliner langsam ausgehungert werden.
Das hätte sicher auch geklappt, wenn in Berlin Tempelhof nicht jeden Tag ganz besondere Flugzeuge gelandet wären: die "Rosinenbomber".
Auf den ersten Blick sahen die Flugzeuge aus wie Kriegsmaschinen, aber statt Bomben warfen die Piloten Lebensmittelpakete über der Stadt ab.
In den Paketen waren auch Rosinen und andere Süßigkeiten, über die sich die Menschen besonders freuten. Das brachte den Hilfsflugzeugen den Spitznamen "Rosinenbomber" ein.
Ost- und Westberlin
Wenn die Leute von Berlin reden, teilen sie die Stadt oft in West- und Ostberlin auf.
Das liegt daran, dass Berlin am 13. August 1961 durch eine Mauer in zwei Teile getrennt wurde: Es gab Ostberlin und es gab Westberlin. Das Schlimme: Die Menschen konnten sich untereinander nicht mehr besuchen. Es war ihnen verboten, die Grenze, also die Mauer, zu überqueren.
Als die Mauer 27 Jahre später, am 9. November 1989, geöffnet wurde, war die Freude groß. Die Menschen, die so lange voneinander getrennt waren, fielen sich weinend in die Arme und feierten die Wiedervereinigung von Berlin und von ganz Deutschland.
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Surftipp
Zu Besuch im Reichstag
Auf dieser Seite des Deutschen Bundestages erfährst du, was im Innern des prächtigen Berliner Reichtstags passiert.
www.kuppelkucker.de
Regelmäßig montags, dienstags oder mittwochs erzählen wir in der LILIPUZ-Sendung Geschichten über Geschichte.











